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Über die moderne Oboe hat Katharina Bäuml im Studium zu deren barocker Vorgängerin gefunden – und dann zur Schalmei. Dieser ›Uroma der Oboe‹ fühlt sie sich besonders verbunden: »Seit mehr als 2.000 Jahren gibt es sie schon, und in Mittelalter und Renaissance galt sie als königliches Instrument. Das ist in Vergessenheit geraten, und wir leiden heute darunter, dass in den Köpfen der Leute das Vorurteil sitzt, die Schalmei sei nur das Freiluftinstrument der Hirten gewesen, bei dessen Spielweise es nicht auf die Nuancen ankommt.« Warum Katharina Bäuml sanfte Schalmeientöne nicht nur im Zusammenspiel mit den Stadtpfeifer-Instrumenten ihrer Capella de la Torre anschlägt, sondern auch im Duo Mixtura mit der Akkordeon-Spielerin Margit Kern, erfahren Sie im Interview unserer nächsten Ausgabe.

 

Katharina Bäuml (Foto: Capella de la Torre)